
Sparen für die Zukunft ist wichtig. Doch im Laufe der Jahre ändern sich die Prioritäten. Der Kauf einer ersten Wohnung, die Geburt eines Kindes, ein beruflicher Wechsel oder der näher rückende Ruhestand: Jede Lebensphase kann die Bedürfnisse und finanziellen Entscheidungen verändern. Für Feprabel, den Verband der Versicherungsmakler und Finanzintermediäre Belgiens, kann der Versicherungsmakler eine begleitende Rolle spielen, um eine Sparstrategie an diese Entwicklungen anzupassen.
Das Interesse an der Lebensversicherung und insbesondere an Spar- und Anlagelösungen bleibt hoch. Laut dem World Life Insurance Report 2027 des Capgemini Research Institute und von LIMRA sind 47 % der Verbraucher offen für den Abschluss einer Lebensversicherung. Bei den 18- bis 40-Jährigen steigt dieser Anteil auf 54 %.
Eine Auswahl unter den verschiedenen verfügbaren Lösungen zu treffen, ist allerdings nicht immer einfach. Mehr als 40 % der Verbraucher fühlen sich unsicher, zögern oder sind durch die erhaltenen Informationen nicht ausreichend überzeugt. Jeder vierte Verbraucher bricht seinen Weg daher ab, bevor er den Abschluss finalisiert.
Auch die Digitalisierung scheint das Bedürfnis nach menschlicher Beratung nicht verschwinden zu lassen. Zwar planen 51 % der Verbraucher, generative künstliche Intelligenz zu nutzen, um Lebensversicherungen zu suchen und zu vergleichen, doch zwei Drittel von ihnen möchten sich im Moment einer Entscheidung an einen Berater wenden. Insgesamt geben 85 % an, dass sie im Verlauf ihres Weges irgendwann menschlichen Kontakt wünschen.
Eine Finanzstrategie, die sich mit den Lebensphasen weiterentwickelt
Für Feprabel zeigen diese Zahlen, wie wichtig personalisierte Beratung bleibt. Die Planung der eigenen finanziellen Zukunft ist nämlich nicht zwangsläufig eine Entscheidung, die für immer unverändert bleibt.
Nehmen wir das Beispiel der Pensionssparversicherung. Wer jung mit dem Sparen beginnt, verfügt in der Regel über einen relativ langen Anlagehorizont. Je nach persönlicher Situation und Risikobereitschaft kann dann eine Lösung mit stärkerer Ausrichtung auf die Finanzmärkte, etwa eine Versicherung der Zweig 23, in Betracht gezogen werden.
Mit Blick auf den Ruhestand können sich die Prioritäten ändern und das Sicherheitsbedürfnis an Bedeutung gewinnen. Dann kann eine Lösung der Zweig 21 mit fixer oder garantierter Rendite stärker in Frage kommen.
Beide Ansätze schließen einander nicht zwingend aus. Auch eine Kombination aus Zweig 21 und 23 kann es ermöglichen, das Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Renditepotenzial an die Situation und die Ziele des Sparers anzupassen.
„Flexibel zu sparen bedeutet vor allem, nicht für den Rest seines Lebens an eine einzige Entscheidung gebunden zu bleiben. Die finanziellen Möglichkeiten, die familiäre Situation und die Ziele können sich ändern. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob die gewählten Lösungen noch den Bedürfnissen entsprechen. Ein Versicherungsmakler kann verschiedene Möglichkeiten vergleichen und sie gemeinsam mit seinem Kunden anpassen, wenn sich dessen Situation verändert“, erklärt Marie Kentros, Sprecherin von Feprabel.
Dabei geht es nicht nur darum, wie gespart wird. Auch zusätzliche Deckungen, etwa im Todesfall oder bei Arbeitsunfähigkeit, sowie Fragen rund um Erbschaft und Besteuerung können eine Rolle spielen.
Die Planung der eigenen finanziellen Zukunft bedeutet daher, über ein Produkt oder eine zu einem bestimmten Zeitpunkt getroffene Entscheidung hinauszublicken. Wer früh genug beginnt, seine Strategie regelmäßig überprüft und sie anpasst, wenn sich die eigene Situation verändert, kann den unterschiedlichen Lebensphasen Rechnung tragen. Der Versicherungsmakler kann diesen Gedanken langfristig begleiten.