
Stürme, Hagel und örtliche Überschwemmungen haben in den vergangenen Wochen erneut verschiedene Teile des Landes getroffen. Fünf Jahre nach den verheerenden Überschwemmungen vom Juli 2021, bei denen 39 Menschen ums Leben kamen und fast 74.000 Schadensfälle eröffnet wurden – bei einem Gesamtschaden von 2,3 Milliarden Euro (*) – bleibt die Frage aktuell, wie Belgien sich besser gegen Extremwetter wappnen kann. Laut Erik Weekers, CEO von FVF und Sprecher der Versicherungsmakler, ist eine gute Versicherung dabei unverzichtbar, doch vor allem die Begleitung nach einer Katastrophe macht den Unterschied.
Dass Extremwetter längst keine Ausnahme mehr ist, zeigte sich auch Ende Mai. Innerhalb eines einzigen Wochenendes wurden mehr als 55.000 Schadenmeldungen eingereicht, mit einem geschätzten Schaden von 191 Millionen Euro (*). Hinter diesen Zahlen stehen tausende Familien und Unternehmer, die plötzlich mit Wasserschäden, zerstörten Häusern oder stillstehenden Betrieben konfrontiert sind. In einem solchen Moment lautet die erste Frage oft nicht, wie hoch der Schaden ist, sondern wie man so schnell wie möglich wieder vorankommt.
„Bei uns hieß es am Montag nach dem Hagelschaden: alle Mann an Deck bei den 300 Schadensfällen“, sagt David De Cock von BDD Verzekeringen (Buggenhout). „Es ging damals vor allem darum, die Kunden in die richtige Richtung zu lenken, damit der Schaden behoben werden konnte.“
„Genau darin liegt der Mehrwert des Versicherungsmaklers“, sagt Erik Weekers. „Nach einem Sturm oder einer Überschwemmung brauchen die Menschen jemanden, der erreichbar ist, den Überblick behält und sie Schritt für Schritt begleitet. Der Makler ist oft ihre erste Anlaufstelle. Er hilft bei der Schadensmeldung, bringt alle Beteiligten zusammen und verfolgt die Akte, bis der Kunde wieder weitermachen kann. Gerade in Krisensituationen merkt man, dass die Menschen vor allem eine Vertrauensperson brauchen.“
Mehr als nur Schaden regeln
Diese Begleitung beginnt schon lange vor einem Sturm oder einer Überschwemmung. Versicherungsmakler prüfen gemeinsam mit ihren Kunden, ob ihr Haus, ihre Familie oder ihr Unternehmen noch korrekt versichert ist, und beraten über Maßnahmen zur Risikobegrenzung. So helfen sie, eine Unterversicherung zu vermeiden, und stärken die Resilienz ihrer Kunden.
Schlägt das Unwetter dennoch zu, begleiten sie die Kunden von den ersten Sicherheitsmaßnahmen bis zur vollständigen Schadenabwicklung. Sie sorgen dafür, dass der Schaden korrekt gemeldet wird, halten den Kontakt zu Sachverständigen, Versicherern und Reparaturbetrieben aufrecht und verfolgen die Akte persönlich. Dank der Regelungsbevollmächtigungen, über die viele Makler verfügen, können dringende Reparaturen in vielen Fällen zudem schneller eingeleitet werden.
In ein klimafestes Belgien investieren
Die Versicherungsbranche plädiert schon länger für zusätzliche Investitionen in Klimaanpassung, Wasserbewirtschaftung und einen nachhaltigen öffentlich-privaten Rahmen, um die Folgen von Extremwetter besser abzufedern. Auch die Versicherungsmakler unterstützen diesen Appell.
„Vorbeugen bleibt immer besser als reparieren“, sagt Erik Weekers. „In Prävention und in eine klimafeste Infrastruktur zu investieren, ist notwendig. Aber selbst mit den besten Maßnahmen werden Stürme und Überschwemmungen weiterhin auftreten. Genau dann zeigt der Versicherungsmakler seinen wahren Mehrwert. Er verkauft nicht nur eine Versicherung, sondern steht den Kunden auch zur Seite, wenn sie sie am dringendsten brauchen.“
„Ich spüre bei den Kunden, dass sie mit der Präsenz ihres Versicherungsmaklers bei einem Schadensfall sehr zufrieden sind, und genau diese Zufriedenheit gibt mir als Makler die größte Befriedigung“, schließt Dirk Thys vom Versicherungsbüro Thys en Van Camp (Rumst).
Entdecken Sie das vollständige Interview mit Dirk Thijs und David De Cock über diesen Link: ++https://www.youtube.com/shorts/ghNqY3U2ZOM++
(*) Quelle Assuralia