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Die Vorteile eines elektrischen Fahrzeugs auf einen Blick

Die Vorteile eines elektrischen Fahrzeugs auf einen Blick

Kreuzen Sie sich für ein klassisches Auto an oder denken Sie darüber nach, elektrisch zu fahren? Beim Kauf ist ein Elektrofahrzeug heute noch teurer als ein konventionelles Auto. Das wird jedoch durch andere Aspekte ausgeglichen. Denken Sie etwa an die Vorteile bei der einmaligen BIV und an die jährliche Verkehrssteuer. Diese Vorteile sind in den Regionen Flandern, Brüssel und Wallonien unterschiedlich. In Flandern müssen Sie weder BIV noch Verkehrssteuer bezahlen. In Brüssel und Wallonien sind diese Abgaben günstiger als bei einem klassischen Diesel- oder Benzinmotor. Es gibt außerdem Rabatte auf Ihre Autoversicherungsprämie für energieeffiziente Fahrzeuge.

Elektroautos verbrauchen generell deutlich weniger

So fällt kein Verbrauch an, wenn der Motor im Leerlauf läuft, und die Batterie wird beim Verzögern und Bremsen nachgeladen. Die Motoren verbrauchen auch pro Kilometer deutlich weniger Energie. Da Elektrofahrzeuge weniger verschleißanfällige Teile haben, liegen die Wartungskosten etwa 35 % niedriger als bei konventionellen Autos.

Ein Auto zu Hause zu laden ist deutlich günstiger als Tanken, besonders wenn Sie Strom von Ihrer Photovoltaikanlage verwenden. Grundsätzlich können Sie über eine normale Steckdose und ein Ladekabel laden. Das ist aber sehr langsam und in der Praxis im Grunde nur (wenn auch keinesfalls ideal) für Hybridfahrzeuge praktikabel.

Wenn Sie schneller und zugleich sicher laden möchten, lassen Sie am besten eine separate Ladestation an einer Wand oder auf einer Säule in Ihrer Einfahrt installieren. Die Installation einer Heimladestation kostet zwischen € 1.000 und € 2.000, vorausgesetzt, es müssen keine zusätzlichen Kabel verlegt oder sonstige Anpassungen an der Anlage vorgenommen werden. Zudem ist eine verpflichtende Prüfung vorgesehen.

Eine Privatperson (Eigentümer oder Mieter), die 2023 eine smarte Ladestation in ihrer Wohnung installiert und grünen Strom nutzt, erhält eine Steuerermäßigung von 30 % auf den Rechnungsbetrag und 15 % im Jahr 2024, bis zu einem Betrag von maximal € 1.500 pro Ladepunkt und pro Steuerpflichtigem.

Wenn Sie bei sich zu Hause einen Ladepunkt installieren, melden Sie dies am besten Ihrer Feuerversicherung. So stellen Sie sicher, dass Sie stets ausreichend versichert sind, auch falls beim Laden Ihres Fahrzeugs ein Brand entsteht. Bei Verlust oder Beschädigung Ihres Ladekabels greift bei manchen Versicherern die Omniumversicherung. Bestimmte Kfz-Versicherungen enthalten auch spezifische Deckungen für elektrische Fahrzeuge. Sie übernehmen beispielsweise die Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen, die erforderlich sind, wenn die Batterie beschädigt ist.

Hervorragend für die Umwelt

Wenn Sie ein Elektrofahrzeug kaufen, fahren Sie nicht nur umweltbewusster.

Elektrisches Fahren verkleinert Ihren ökologischen Fußabdruck. Besonders, wenn Sie das Fahrzeug mit erneuerbarer Energie aus Photovoltaik aufladen. Abhängig von der Herkunft des Stroms sparen Sie zudem 40 % oder sogar 100 %, wenn es sich um grünen Strom handelt. Da ein Elektrofahrzeug selbst kein CO2 und weniger Feinstaub ausstößt, verbessert sich die Luftqualität deutlich. In Zukunft wird die Batterie von Elektrofahrzeugen überschüssige Energie speichern und bei Bedarf wieder für den Haushaltsgebrauch abgeben können.

Mehr Fahrspaß

Es gibt auch mehr Fahrspaß. Elektrofahrzeuge sind mit den neuesten technischen Raffinessen ausgestattet und bieten mehr Fahrvergnügen. Sie müssen nicht schalten, wodurch Sie direkt starten und deutlich schneller beschleunigen können, auch im Winter. Außerdem verursachen Elektroautos deutlich weniger Lärm, weil sie leiser fahren. Das Geräusch, das Ihr Elektrofahrzeug erzeugt, ist so leise, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie manchmal nicht hören. Seien Sie also besonders vorsichtig!

Fahrweise anpassen ist jedoch notwendig

Die Kehrseite der Medaille ist, dass es mehr Unfälle mit einem Elektrofahrzeug gibt aufgrund des Fahrverhaltens. Fahrer, die von einem klassischen Auto auf ein elektrisches Modell umsteigen, unterschätzen oft, wie ein Elektrofahrzeug reagiert. Ehe sie es merken, schießen sie los und prallen irgendwo gegen. Die meisten Unfälle passieren beim Beschleunigen, nicht beim Abbremsen. Zudem sind die größeren Elektroautos sehr schnell. Dann neigen Besitzer gelegentlich dazu, das sprichwörtliche Gaspedal durchzudrücken. All das zusammen führt laut dem Versicherer AXA zu 50 % mehr Unfällen als bei klassischen Autos. Es ist daher ratsam, Ihre Fahrweise anzupassen: berücksichtigen Sie die deutlich kräftigere Beschleunigung der Fahrzeuge, gehen Sie behutsamer mit dem Gaspedal um und halten Sie Abstand, …

Quelle: Allianz/AXA/Nextmove/AG

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