
Autoversicherungen zu vergleichen bedeutet oft, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wer könnte das besser für Sie tun als ein Versicherungsmakler? Es lohnt sich, die verschiedenen Marktangebote nebeneinander zu legen. So stellen Sie sicher, dass Sie korrekt versichert sind. Zögern Sie daher nicht, Kontakt mit Ihrem Versicherungsmakler aufzunehmen.
Gerade wenn Sie eine Omniumversicherung abschließen, sollten Sie Ihren Versicherungsmakler bitten, die Bedingungen und die Deckungen der verschiedenen Gesellschaften in Funktion Ihrer Situation und Ihres Budgets zu analysieren. Er sucht dann die beste Lösung für Sie aus.
Tatsächlich gibt es viele Varianten in der Omniumversicherung. Wer behauptet, diese Versicherung sei ein „Standardprodukt, das Sie mit wenigen Mausklicks abschließen können“, irrt sich. So einfach ist es leider nicht; es bedarf einer Beratung, wenn Sie möchten, dass Sie gut versichert sind.
Nehmen Sie zum Beispiel die Anzahl Monate ohne Abschreibung bei Totalschaden. Manche Gesellschaften bieten eine Omniumversicherung mit 12, 24, 36 Monaten oder sogar mehr ohne Abschreibung bei Totalschaden an. So erhalten Sie bei einer Versicherung nach einem Totalschaden 80 % des Wertes zurück, während bei einer anderen die Schadenersatzleistung 100 % beträgt. Ebenso wichtig ist zu prüfen, wann von einem Totalschaden gesprochen wird. Bei Gesellschaft A liegt ein Totalschaden vor, wenn die Reparaturkosten den tatsächlichen Wert zum Zeitpunkt des Schadenfalls übersteigen; bei Gesellschaft B ist dies der Fall, wenn die Reparaturkosten den versicherten Wert zum Zeitpunkt des Schadenfalls übersteigen. Und da der tatsächliche Wert in vielen Fällen niedriger ist als der versicherte Wert, wird die eine Gesellschaft eher einen Totalschaden feststellen als die andere.
Feste oder englische Selbstbeteiligung
Ein weiterer Vergleichspunkt sind die Selbstbeteiligungen. Es wird eine feste Selbstbeteiligung festgelegt, z. B. x Euro oder x % des Katalogwertes. In diesem Fall zahlen Sie diesen Betrag immer aus eigener Tasche. Häufig wird auch eine englische Selbstbeteiligung angeboten. Hier zahlt die Versicherungsgesellschaft den gesamten Schadensbetrag aus, wenn der Schaden höher ist als der Betrag der Selbstbeteiligung.
Rechnungswert oder Katalogwert
Die Prämie der Omniumversicherung wird unter anderem auf Basis des Fahrzeugwertes berechnet. Das ist üblicherweise der Katalogwert bzw. der offizielle Preis des Wagens ohne Rabatte. Manche Gesellschaften bieten auch eine «Rechnungswert»-Formel an, was meist eine niedrigere Prämie bedeutet, weil hier Rabatte berücksichtigt werden. Aber wie verhält es sich dann mit der Entschädigung? Bei Unfällen, bei denen kein Totalschaden vorliegt – und das ist die überwiegende Mehrheit der Fälle – ist die Entschädigung in beiden Formeln identisch. Im Totalschadenfall ist jedoch die Katalogwert-Formel sicherer, falls Sie davon ausgehen, dass Sie beim Kauf eines neuen Wagens nicht erneut dieselben Rabatte erhalten.
Hybrid-, Elektro- oder energieeffiziente Fahrzeuge
Auch wenn der Autosalon nicht stattfindet, werden die verschiedenen Marken sicherlich mit Aktionen für energieeffiziente Fahrzeuge kommen. Elektro- und Hybridfahrzeuge sind heute sehr gefragt. Auch die Versicherungsgesellschaften reagieren darauf mit Rabatten auf die Versicherungsprämie. Ebenso gewähren einige Rabatte für Fahrzeuge, die mit Sicherheitsausstattung versehen sind. Ihr Versicherungsmakler sorgt dafür, dass Sie das richtige Preisangebot erhalten.
Der Preis einer Kfz-Versicherung ist in der Tat ein wichtiges Argument für die Wahl einer bestimmten Versicherungsgesellschaft. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch, welche Entschädigung Sie nach einem Unfall erhalten. Mit anderen Worten: Was erhalten Sie im Gegenzug für Ihre gezahlte Prämie? Eine Antwort darauf ist die professionelle Vorgehensweise und die Marktkenntnis Ihres Versicherungsmaklers beim Abschluss des Vertrags. Hinzu kommt seine Unabhängigkeit. Was, wenn es beispielsweise nach einem Unfall zu einem Streit mit der Versicherungsgesellschaft kommt? Da er nicht an eine Marke gebunden ist, kann er sich zu 100 % dafür einsetzen, seine Kunden zu verteidigen. Er steht Ihnen buchstäblich und im übertragenen Sinne zur Seite.
Quelle: Nextmove
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Der große Vorteil beim Versicherungsmakler ist die Kombination aus Deckung + Beratung + Betreuung: Ein Makler achtet auf Ausschlüsse, Selbstbeteiligungen und „Lücken“ in Ihrem Versicherungsschutz und steht Ihnen auch nach Abschluss der Versicherung zur Seite.
Ein (Versicherungs)makler ist ein selbstständiger Unternehmer und arbeitet für verschiedene Versicherungsgesellschaften. Dank seiner umfassenden Marktkenntnis schlägt der (Versicherungs)makler Ihnen die passende Versicherung zum richtigen Preis vor, wobei er Ihre Situation berücksichtigt.
- Versicherungsmakler: Arbeitet als unabhängiger Vermittler und kann bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften nach geeigneten Lösungen suchen.
- Versicherungsagent: Arbeitet für eine Versicherungsgesellschaft und für einen begrenzten Kreis von Partnern.
- Direkt: Sie schließen und verwalten Ihre Versicherung direkt bei einer Versicherungsgesellschaft, oft digital, mit weniger persönlicher Beratung und Begleitung im Schadensfall.