
Die vielen Ereignisse der letzten Jahre (Covid, Erderwärmung, Energiekrise usw.) haben unsere Mobilitätsgewohnheiten verändert.
Das zeigt auch das jüngste Mobilitätsbarometer des Vias Institute. Im Verlauf der ersten sechs Monate dieses Jahres legten die Belgier im Durchschnitt 33 km pro Tag zurück. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr (27 km), liegt aber noch deutlich unter dem Niveau vor der Gesundheitskrise (40 km). Die Nutzung des Autos scheint besonders gering zu sein: die gefahrenen Kilometer sind gegenüber 2019 um 23 % gesunken. Vor allem in der jüngsten Altersgruppe (18–34 Jahre) sinkt der Anteil der als Autofahrer zurückgelegten Kilometer von 55 % im Jahr 2019 auf 45 % im Jahr 2022. Darüber hinaus nimmt die Nutzung neuer Verkehrsmittel, insbesondere des Elektrofahrrads, von Jahr zu Jahr zu. 2017 gaben nur 3 % der Befragten an, ein Elektrofahrrad genutzt zu haben; dieser Anteil steigt in der ersten Jahreshälfte 2022 bereits auf 7 %. Am beliebtesten bleibt es in der Alterskategorie 55+.
Ihr Versicherungsmakler kann Ihnen bei diesen Veränderungen helfen, indem er neue Versicherungen abschließt oder bestehende Policen aktualisiert.
Einige Beispiele:
- Energieeffiziente Wagen (elektrische, hybride Wagen) profitieren von einem Rabatt auf die Versicherungsprämie.
- Ein weiterer Trend ist, dass weniger mit dem Auto gefahren wird, insbesondere bei den Jüngeren. Telearbeit und die hohen Energiepreise sind dafür mit Sicherheit Gründe. Wer nur eine begrenzte Anzahl Kilometer pro Jahr zurücklegt (z. B. weniger als 10.000 km pro Jahr), kann einen Rabatt auf seine Versicherungsprämie erhalten. Das gilt auch für diejenigen, die Auto- und Motorradnutzung kombinieren. In diesem Fall kann der Rabatt auf die Motorradversicherung unter bestimmten Bedingungen deutlich mehr als 50 % betragen.
- Wir beobachten auch, dass die „weiche“ Mobilität immer populärer wird. Denken Sie nur an den Aufstieg der Elektrofahrräder (E‑Bikes). In der Folge gibt es heute mehr Fahrradunfälle als früher. Fahrradversicherungen schießen wie Pilze aus dem Boden. Wie bei einer Omniumversicherung für das Auto gibt es verschiedene Marktformeln. Es ist daher wichtig, die Bedingungen genau zu prüfen, bevor Sie eine Fahrrad‑Omniumversicherung abschließen. Welche Entschädigung bei Totalverlust oder Diebstahl meines Fahrrads? Was, wenn mein Fahrrad‑GPS gestohlen wird? In welchen Ländern ist mein Fahrrad versichert? Wenn Sie als E‑Bike‑Fahrer/in einen Unfall verursachen, werden die Schäden der Gegenpartei von der Privathaftpflichtversicherung bezahlt. Handelt es sich um ein Speed‑Pedelec, das schneller als 45 km/h fährt, müssen Sie ein Kennzeichen beantragen und eine Haftpflicht‑Motorradversicherung abschließen.
- Dadurch steigt auch die Beliebtheit von Fahrradträgern. Viele montieren einen Fahrradträger am Wagen. Deren Anschaffungskosten liegen sofort bei mehreren Hundert Euro, ganz zu schweigen von der Anhängevorrichtung. Es ist daher sinnvoll zu prüfen, in welchem Umfang der Fahrradträger in der Haftpflichtversicherung und in der Omniumversicherung mitversichert ist.
Mehr und schwerere Unfälle mit Elektrofahrrädern
Mehr Fahrradunfälle bedeuten auch, dass die Zahl der Unfälle mit Körperverletzungen deutlich zunimmt. Fast jeder fünfte Unfall ereignet sich im Straßenverkehr. Wir stellen zudem fest, dass es mehr Unfälle mit Elektrofahrrädern als mit klassischen Fahrrädern gibt. Diese Elektrofahrräder brauchen im Allgemeinen mehr Zeit als ein klassisches Fahrrad, um zum Stillstand zu kommen, und haben somit einen längeren Bremsweg. Außerdem sind sie oft deutlich schwerer, was die Handhabung erschwert. Ein großer Teil der Unfälle hängt mit Stürzen beim Auf- oder Absteigen zusammen.
Die eigentliche Gefahr hängt jedoch vor allem vom Nutzer des Fahrrads ab. Elektrofahrräder sind bei Senioren beliebt. Ein solches elektrisches Zweirad ermöglicht es ihnen, auch im höheren Alter längere Strecken zurückzulegen. Dadurch sind sie jedoch auch verstärkt Unfällen ausgesetzt.
Ein weiterer Grund, eine Versicherung für alle Verkehrsunfälle abzuschließen. Diese Versicherung zahlt die medizinischen Kosten bis zu einem bestimmten Betrag, eine pauschale Tagegeldleistung und ein Kapital bei Invalidität oder Tod. Die Prämie hängt von der Höhe der Leistungen ab, für die Sie sich entscheiden. Die Deckungen in einer Versicherung „alle Verkehrsunfälle“ können sehr umfangreich sein. Es gibt verschiedene Formeln. In den meisten Basisversicherungen sind alle Familienmitglieder versichert als:
- Fahrer oder Insasse eines Fahrzeugs mit vier Rädern, eines Motorrads, eines Mofas oder eines Fahrrads.
- Passagier eines beliebigen Verkehrsmittels zu Lande, zu Wasser oder in der Luft.
Fazit: Es ist daher von großer Bedeutung, gemeinsam mit Ihrem Makler Ihre Mobilität zu analysieren.
Quelle: Vias Institute/Test
Share
Tipps, Infos und
Inspirationen
Häufig gestellte
Fragen
Finden Sie schnell die Antworten auf die häufigsten Fragen zu Maklern in der Versicherungsbranche.
Mehr Fragen ansehen